Erste Eindrücke vom Bürgerforum!

Bürgerforum 15.Mai 2019

Am 15. Mai 2019 fand das vierte Bürgerforum im Haus an der Marktkirche in Wiesbaden statt.

Im Zentrum der zahlreich besuchten Veranstaltung stand die Frage, ob die Region Rheingau - Wiesbaden - Main - Taunus UNESCO-Biosphärenregion werden will. Diese Frage wird derzeit in einer egebnisoffenen, partizipativen Machbarkeitsprüfung geklärt.

 

 

Ablauf des Bürgerforums
Die Besucherinnen und Besucher erhielten zunächst einen Einblick, was eine Biosphärenregion ist und wie eine Biosphärenregion in der Region aussehen könnte.
Daraufhin wurden die Ergebnisse der fachlichen Prüfung und des bisherigen Beteiligungsprozesses vorgestellt, welche Menschen aus unterschiedlichen
Bereichen intensiv erörtert haben und welche Vor- und Nachteile eine Biosphäre für die Region hätte.

Zudem wurde die Idee einer Biosphärenregion aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet:
Welche Auswirkungen hätte eine Biosphärenregion zum Beispiel für Industrie und Unternehmen, für Land- und Forstwirtschaft, für Tourismus und Naherholung, für Verkehr und Mobilität, für soziale Infrastruktur, für Natur und Kulturerbe oder für Bildung und Forschung?
Diese Personen diskutierten auf dem Podium:

  • Dr. Maren Heincke: Referentin für den Ländlichen Raum, Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
  • Thomas Kunz: Vorsitzender Kreisbauernverband Rheingau-Taunus
  • Peter Seyffardt: Präsident Rheingauer Weinbauverband
  • Dr. Florian Steidl: Leiter Wirtschaftspolitik und Chefvolkswirt der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden
  • Martina Teipel: Leiterin des Naturschutzhaus Weilbacher Kiesgruben
  • Professor Klaus Werk: Stiftungsratvorsitzender der Bürgerstiftung Unser Land! RheingauTaunus

Moderiert wurde das Bürgerforum durch den Journalisten Oliver Bock.

Schauen Sie sich jetzt auch die Präsentation des Bürgerforums an.

Wer war eingeladen?
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, kommunale Akteure aus Politik und Verwaltung sowie Interessensgruppen und Akteure in der Region aus den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Natur, Bildung und Forschung, Soziales und Zivilgesellschaft.

Wie geht es weiter?
Am 21. Mai 2019 tagt der Steuerungskreis (nicht öffentlich) zum letzten Mal. Mit dieser Sitzung endet die Phase 3 "Bewerten".