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Bedenken: Was spricht gegen eine Biosphärenregion bei uns?

Welche Nachteile bzw. Risiken sind aus Ihrer Sicht mit einer Biosphärenregion in Rheingau - Wiesbaden - Main - Taunus verbunden? Wo haben Sie Bedenken?

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Fragen: Welche Fragen haben Sie?

Welche Fragen müssen im weiteren Prozess geklärt werden, damit Sie sich eine qualifizierte Meinung bilden können? Welche Fragen gilt es bei der Entscheidung über die Antragsstellung bei der UNESCO für eine Biosphärenregion zu berücksichtigen?

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Kommentare

Bernd Hansjürgens ist ein deutscher Volkswirt und hat sich unter anderem im Auftrag der Europäischen Union mit dem Thema der Bezifferung und den Kosten von Natur beschäftigt. Die Zahlen, die er in seinem Projekt The Economics of Ecosystems and Biodiversity
https://de.wikipedia.org/wiki/TEEB nennt, bieten eine interessante Diskussionsgrundlage.

Hallo PalmOkriftel,

vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihr Interesse am Thema. Können Sie vielleicht noch konkretisieren, welche Frage(n) aus Ihrer Sicht im weiteren Prozess geklärt werden sollten, damit Sie sich eine qualifizierte Meinung
bilden können?
Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Ohne konkrete Planvorstellung, Ausweisung der Zonen, Forderungen, Förderungen, evtl. Entschädigungen und möglichen Sanktionen ist es schwierig, sich für oder gegen eine Biosphärenregion zu entscheiden.
Sind die Bürger bis zur Antragstellung mitentscheidungsberechtigt oder übernehmen ab einer bestimmten Planungsstufe die Gemeinden und der Steuerungskreis?

Liebe Stephanie Winhard,

in dieser frühen Phase der Machbarkeitsstudie mangelt es situationsbedingt an konkreten Fakten, die für eine Entscheidung hilfreich wären.
Darum sind wir dankbar für alle Fragen und/oder Bedenken, die uns an dieser Stelle erreichen.

Zur allgemeinen Information und zum Ablauf der Machbarkeitsstudie möchte ich gerne auf die FAQ https://www.machbarkeitsstudie-biosphaerenregion.de/faq sowie auf unsere Informationsseite https://www.machbarkeitsstudie-biosphaerenregion.de/informationen hinweisen.

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Beim Bürgerforum wurde die Bewirtschaftung und Bejagung innerhalb der Kernzonen kategorisch ausgeschlossen. Wikipedia gibt dazu die Information:
"Kernzonen sind in der Regel von der wirtschaftlichen Nutzung ausgeschlossen, es gibt jedoch je nach Region zahlreiche Ausnahmen. So sind traditionelle Nutzungsformen, dazu zählen Almwirtschaft oder Schaftrieb, sowie generell Jagd und Fischerei zugelassen. "
Wie kommt es zu diesem Widerspruch?

Hallo Frau Winhard,
vielen Dank für Ihre Teilnahme an unserem Online-Dialog. Hinweise wie diese werden in die Machbarkeitsstudie mit eingehen.
Freundliche Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Für mich wäre wichtig zu erfahren, welche Rolle eine Ausweisung als Biosphärenregion für die großen Themenbereiche Klimaschutz, Lärmschutz und Luftreinhaltung spielen könnte. In einem urbanen Raum ist für die Bürger im Moment nach meinem Eindruck der Schutz vor Luftschadstoffen (NOx aus Dieselfahrzeugen, Feinstaub aus unterschiedlichen Quellen) sehr wichtig. Die Verringerung von Lärm (Flughafen Frankfurt, Erbenheim, Verkehr: Straße und Schiene) ist eine weitere Priorität. Ohne eine beschleunigte Umsetzung der Klimaschutz-Ziele bleibt der Begriff "Nachhaltigkeit" eine leere Phrase. Dabei sind die Prioritäten bei den Bürgern in der Region sehr unterschiedlich: Für die Bürger der Innenstadt von Wiesbaden steht Luftreinhaltung und Lärmschutz im Vordergrund, an der Bahnstrecke am Rhein der Lärmschutz, für die Bewohner des ländlichen Raumes steht die Verbesserung des ÖPNV im Vordergrund.

Aus meiner Sicht wäre sehr wichtig, die Bevölkerung sehr detailliert über die Bedingungen und Ausnahmen der einzelnen Zone in einem Biosphärenreservat darzulegen. Das Projekt hat nur eine Chance, wenn die Menschen beteiligt und mitgenommen werden.

Die vorgetragenen Argumente gegen die Biosphären-Region ähneln sehr, was bei anderen Projekten - etwa den Nationalparks - auch im Planungsstadium vorgetragen wurden. Und man kann heute feststellen, dass sie meistens unbegründet waren. Von daher lohnt es sich, einmal die Bedenken und die tatsächliche Entwicklung bei diesen realisierten Projekten gegenüberzustellen.

Ulrich Steger, Wiesbaden

Ich finde leider in der Ortskarte keine Kommentare. Stand jetzt sind 70 Orte, 10 Bewertungen und 17 Kommentare dort eingegeben worden. Die Orte sehe ich auf der Karte, die Kommentare dazu nicht...

Mit freundlichen Grüßen
Stephanie Winhard

Liebe Frau Winhard,

zu den Einträgen auf der Karte gibt es bisher erst zwei Kommentare. Momentan sind es 70 Meinungen (Markierungen) | 10 Bewertungen | 2 Kommentare.
Be den anderen angezeigten Kommentaren, handelt es sich um die Beiträge zur Sammlung von Chancen, Risiken und Fragen. Der aktuelle Stand hier: 3 Thesen | 0 Bewertungen | 19 Kommentare .

Die kommentierten Einträge der Karte finden Sie wohl am schnellsten über die Suchfunktion (https://www.machbarkeitsstudie-biosphaerenregion.de/dialoge/karte-der-na...).

Wir freuen uns auf jeden weiteren Beitrag.
Freundliche Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Sehr geehrte Damen und Herren,
zum vorgesehenen Team der Steuerung sollte gemäß derm Ziel der Nachhaltigkeit auch zwingend ein Arbeinehmervertreter, d. h. ein DGB-Vertreter, in das Steuerungsteam berufen werden.
Die bisherigen Schwerpunkte bei Wirtschaft und Naturschutz entsprechen nicht den Nachhaltigkeitsprinzipien.
Kontakt für DGB ist: Sascha Schmidt@dgb.de

Mit freundlichem Gruß
Dr. H. Arnold

Sehr geehrtet Herr Dr. Arnold,
vielen herzlichen Dank für Ihren Hinweis zur Erweiterung des Steurungskreises um ein Mitglied aus der Arbeitnehmer*innenvertretung.
Wir werden die Information und den entsprechenden Kontakt an die Geschäftsstelle weiterleiten.

Herzliche Grüße,
Annika Adolf (Moderation)

Auf den Info-abenden/Workshops gab es keine Übersicht über den Weg/Gesamtprozess hin zu einer Biosphärenregion; welche Verfahrensschritte sind zu durchlaufen? Machbarkeitsstudie - Votum der Kommunen für die Erstellung der eigentlichen Antragsunterlagen - Erstellung des Rahmenkonzepts/der Antragsunterlagen - Antragsstellung durch das Land - Entscheidung der UNESCO. Dass nach der Machbarkeitsstudie das Rahmenkonzept für die Antragstellung zu erarbeiten ist und wieviel Zeit dafür ist und wer das übernimmt, wurde nicht erwähnt.
Somit bleibt die Frage: was genau ist Teil der Machbarkeitsstudie, was bleibt der Erstellung der Rahmenkonzeption zur Antragstellung vorbehalten?

Hallo Maria,
vielen herzlichen Dank für Ihren Beitrag.
Wir sind dankbar für alle Fragen und/oder Bedenken, die uns an dieser Stelle erreichen und uns helfen, denn Prozess transparent und ergebnisoffen zu gestalten.

Zur Information und zum spezifischen Ablauf der Machbarkeitsstudie und dem Beteiligungsprozess möchte ich gerne auf die FAQ https://www.machbarkeitsstudie-biosphaerenregion.de/faq sowie auf unsere Informationsseite https://www.machbarkeitsstudie-biosphaerenregion.de/informationen hinweisen.
Wir freuen uns über weitere Beträge und Anregungen.

Beste Grüße
Annika Adolf (Moderation)

Es ist schön, dass sich die UNESCO Gedanken über die Nachhaltigkeit macht. Aber steht am Ende mehr als ein Label? Klar, die regionale Zusammenarbeit dürfte verstärkt werden. Dass kann - wenn gewünscht - aber auch ohne MAB gemacht werden. Daher die o.g. Frage.

in Wikipedia steht:in wesentlichen Teilen ihres Gebiets die Voraussetzungen eines Naturschutzgebiets, im Übrigen überwiegend eines Landschaftsschutzgebiets erfüllen“,

Das würde aber schon deutliche Einschnitte in unsere Landwirtschaft bedeuten. Wir betreiben wie viele andere Familien konventionellen Ackerbau mit Getreide. Dafür wird seit Jahren investiert und plötzlich könnte das nun alles ganz anders gefordert werden. Wer zahlt denn da die finanziellen Ausfälle, wie soll man denn als kleiner Unternehmer da weiter planen. Sicher ist selbstgebackenes Brot verkaufen, nicht die Lösung.

Es kann sein ich liege falsch, aber gibt es denn schon eine Biosphärenregion mit so viel Besiedlung, so viel Verkehr, so viel Industrie und so viel Ackerbau, oder sind bisher kaum bevölkerte Regionen gerne als Biosphärenreservate ausgewiesen worden.

Es ist bald Schluss mit der Online-Umfrage und es haben sich nur wenige Menschen beteiligt. Da scheint das Interesse nicht sehr groß zu sein.

Mir macht das Angst, das wieder einige wenige über meine Zukunft bestimmen wollen. Und ökologische Landwirtschaft ist sicher schön, wenn man sie selbst nicht leisten muss.

Eine Biosphärenregion ist ursprünglich als Studienobjekt ausgelegt. Wie ist daran gedacht, solchen Studien zu initieren? Gibt es eine Hochschule, die als Partner des Projektes fungiert?

Die Themen Verkehr und Gesundheit sind nach meiner Meinung wichtige Schlüsselpunkte. Sie diese Bereiche in den einberufenen Gremien der Machbarkeitsstudie vertreten?